OMAN

- ERLEBNISSE IN WÜSTEN, WADIS UND HOCHGEBIRGE vom 07. März bis 29. März 2020

“Ahlan wa Sahlan” - Willkommen im Sultanat Oman, einem Land wie aus 1001 Nacht. Auf dieser Reise erleben wir die Faszination des Omans: Hohe Berge, tiefe Canyons, weite Wüsten, kilometerlange Sandstrände, unzählige kulturelle und historische Attraktionen und vieles mehr - der Oman verspricht Abenteuer pur.

 

Naturliebhaber und Kulturinteressierte kommen auf unserer Reise durch den Oman gleichermaßen auf ihre Kosten.


REISEVERLAUF:

Reiseleitung: Bernd Spreckels und Michael Schäfers

 

 

Tag 1: Flug von Frankfurt nach Muscat, der Hauptstadt des Sultanats. Ca. 40 km Transfer nach Muscat in den Stadtteil Mutrah zu unserem Hotel. Das Hotel liegt in einer geschützten Bucht nahe des Souks. Übernachtung im Hotel an der Corniche von Mutrah.

 

Tag 2: Nach einer ersten kleinen Orientierung übernehmen wir unsere Allrad-Mietwagen und begeben uns auf eine City-Tour. Wir besuchen die Sultan Qaboos Moschee, die fünftgrößten Moschee der Welt, sowie die Zawawi Moschee. Danach geht es ins Zentrum Muscats zum Sultanspalast. Von dort ist es nur ein kurzer Weg zum Bait Al Zubair Museum, ein Kleinod und Schatz der omanischen Kultur und Geschichte. Anschließend bleibt genügend Zeit für einen ausgiebigen Bummel entlang der Corniche zum traditionellen und farbenprächtigen Muttrah Souk, einem der ältesten Basare Arabiens. Übernachtung im gleichen Hotel an der Corniche.

 

Tag 3:  Heute verlassen wir die Hauptstadt Muscat und biegen ins Inland ab. Auf kleinen Straßen fahren wir immer weiter ins Gebirge hinein. Bald biegen wir auf einen Track ab, der dem Verlauf des Wadi Al Khabbah folgt. Mal weitet sich die Schlucht, mal kommen die Felswände immer näher. Die Landschaft wirkt in ihrer Kargheit bizarr beeindruckend. Irgendwann passieren wir den Ort Mahlah. Ab hier bewegen wir uns langsam wieder Richtung Küste. Am Rand eines Wadis finden wir ein schönes Plätzchen für die Nacht. Gebirgscamp.

 

Tag 4: Im Vormittag beginnt die Abfahrt aus dem Gebirge, eine kleine kurvige Gebirgspiste mit tollen Panoramen bringt uns allmählich zur Küste zurück. Anschließend erreichen wir das Wadi Shab. Wir wandern in die Schlucht und nehmen ein Bad in den tollen Pools. Zügig geht es auf der Küstenstraße zur Hafenstadt Sur, wo wir eine Dhauwerft besuchen; hier wird noch traditionelles Handwerk ausgeübt. Ein kleines Stück fahren wir heute noch, bevor wir unseren Übernachtungsplatz in der Wüstenlandschaft etwas landeinwärts finden. Wüstencamp.

 

Tag 5: Immer tiefer geht es ins Landesinnere. An den nördlichen Ausläufern der Rimal Al Wahiba Wüste liegt die Kleinstadt Bidiya. Hier finden wir unsere Einfahrt in das Dünengebiet der Wahiba Sands. Der nördliche Teil ist gekennzeichnet durch erstaunliche Sanddünen, einige davon sind bis zu 90m hoch. Es beginnt eine begeisternde Fahrt durch die Dünen, immer Richtung Süden. Unser Ziel ist ein Beduinencamp, welches uns für die kommende Nacht beherbergt.

 

Tag 6: Der Tag beginnt mit einem Frühstück in der Wüste. Von den Dünenkämmen erblicken wir das Meer aus Dünen: Sanddünen, so weit das Auge reicht. Die Durchquerung des Wahiba Sand liegt vor uns. Es geht weiter, immer der Sonne entgegen. Unser heutiges Ziel ist der Südrand der Wahiba Sands, wo wir unser Wüstencamp errichten. In der untergehenden Sonne nehmen die Dünen die unterschiedlichsten Farben an.

 

Tag 7: Auf Pisten geht es weiter gen Süden, bis wir in der Umgebung des Fischerdorfes Al Khaluf erneut die Küste erreichen. Auf kleinen Küstentracks suchen wir uns den Weg an den weißen Traumstrand südlich von Khaluf. Die fantastischen Weißen Dünen, die sogenannten Sugar Dunes, sind ein magischer Ort der Schönheit. Hier gibt es schöne Plätzchen zum Campen. Das kühlende Bad im Meer ist herrlich.

 

Tag 8: Mittlerweile sind wir mit dem Fahren im Sand vertraut. Das ist gut so, denn unsere Strecke folgt dem Stand. Die schneeweißen Dünen fallen in das strahlend blaue Meer und bieten eine atemberaubende Aussicht. Wir können nicht durchgehend am Strand fahren. Eine Straße bringt uns parallel zur Küste bis nach Duqm. In dieser Hafenstadt übernachten wir im Hotel.

 

Tag 9: Weiter geht es immer entlang der Küste. Wir machen einen Abstecher nach Ras Madrakah. Hier gibt es mehrere schöne Buchten mit weißem Sandstrand, umrahmt von schwarzen Bergen aus vulkanischem Gestein. Entlang der Hauptstrecke bietet sich wieder manche Gelegenheit, einen Abstecher zum Strand zu machen. Am späten Nachmittag erreichen wir die ‚Pink Lagoon‘, eine Lagune mit rosarot gefärbtem Wasser. Flamingos stehen in den Flachwasserbereichen und durchseien das Wasser nach Salinenkrebsen. Bei der Lagune Khawr Ghawi fahren wir bis auf die schmale Nehrung und bauen dort unser Camp auf.

 

Tag 10: Wenn wir früh morgens aus dem Zelt schauen, können wir beobachten, wie sich die Sonne aus dem Meer erhebt. Zurück auf der Straße 41, geht es weiter nach Süden, unser heutiges Ziel ist das Wadi Shuwaymiyah. Im ersten Abschnitt folgt die Straße der Küste, bevor sie ins Landesinnere abbiegt und ein Plateau überquert. Von Shalim sind es noch ca. 50 km bis zum Wadi Shuwaymiyah. Wir beziehen unser Nachtlager und machen eine erste Erkundung des Wadis in den kühleren Abendstunden.

 

Tag 11: Auf einer kleinen Wanderung können wir das Wadi Shuwaymiyah mit seinen bizarr geformten Felsstrukturen erkunden. Der Wadi zählt zu den schönsten Omans. Anschließend geht es weiter entlang und parallel zur Küste mit Blick auf schneeweiße Sandstrände, mal etwas weiter landeinwärts durch karge Gebirgslandschaften Richtung Salalah, Hauptstadt der Provinz Dhofar. Wir passieren Mirbat und erreichen Sumhuram, die Ruinen des UNESCO geschützten Palastes der sagenumwobenen Königin von Saba. Wir haben nur noch ein kurzes Stück zu fahren, bevor wir in Salalah im am Meer gelegenen Hotel Beach Villas einchecken.

 

Tag 12: Wir haben einen ganzen Tag in der Stadt des Weihrauches und ihrem Umfeld. Der Charif, ein jedes Jahr wiederkehrender Monsun, verwandelt die Region in eine saftig-grüne Landschaft mit saisonbedingten Wasserfällen. Fakultativ erkunden wir auf einem Abstecher die teils tropische Landschaft rund um Salalah. Hier stoßen wir auf die berühmten Weihrauchbäume und haben einen fantastischen Blick auf Salalah und Umgebung. Das Harz der Bäume liefert den besten Weihrauch der Welt, die unterschiedlichen Qualitäten lassen sich auf dem Weihrauch Souk vergleichen und erwerben. Nochmalige Übernachtung in den Beach Villas.

Tag 13: Wir verlassen Salalah; küstenparallel führt die Straße nach Mughsayl, wo wir einen Stopp bei den Blowholes machen. In Serpentinen führt die Straße langsam ins Gebirge. Wir nehmen den Abzweig der 45 nach Norden Richtung Mudayy. Kurz hinter dem Ort verlassen wir die Asphaltstraße und folgen einem Wadi offroad gen Norden. In den Abendstunden suchen wir uns ein 1000 Sterne Hotel am Wadirand.

 

Tag 14: Unsere Strecke führt uns zunächst nach Ubar. Ubar, die „verlorene Stadt“, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Einem Mythos nach wurde der Ort von der Wüste verschluckt. Sprichwörtlich versank Ubar spurlos und wurde bekannt als das sagenumwobene "Atlantis des Sandes". Nach unserer Besichtigung geht es weiter, wir erreichen die Ausläufer der Rub-al-Khali Wüste. Sie besteht weitestgehend aus Sanddünen und gilt als die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt. Überwiegend offroad geht es zum Ramlat Fasad. Inmitten der Dünen schlagen wir unser Lager für die Nacht auf.

 

Tag 15: Wirkliche Straßen gibt es hier nicht mehr. Die Navigation muss stimmen, um das Dünengebiet um Ramlat Mitan zu erreichen. Die Fahrt durch das Sandmeer lässt uns die überwältigende Schönheit dieser Wüste erleben. Inmitten dieser einmaligen Szenerie, umgeben von über 200 Meter hohen Sterndünen, schlagen wir erneut unsere Zelte auf. Bei einer kleinen Wanderung in den Sonnenuntergang werden wir uns der unglaublichen Dimension bewusst.

 

Tag 16: Ein großes Stück des Tages bewegen wir uns noch durch die Sanddünen. Wir passieren Wadi Malhit, diese Region ist besonders für ihre schwarzen Kamele bekannt. Nach soviel Sand treffen wir nun wieder auf die Hauptstraße, die Dhofar mit Muscat verbindet. Auf Asphalt geht es zügig voran. Schon bald erreichen wir ein von Dattelpalmen gesäumtes kleines Roadhouse, wo wir einen Tankstopp machen. Nahe der kleinen Muqshin Oase finden wir unser Plätzchen für die Nacht. Die Oase wird von fossilem Wasser gespeist.

 

Tag 17: Nach ausgiebiger Erkundung dieser besonderen Region geht es noch etwas offroad entlang des Randbereiches der Rub al-Khali, bevor wir erneut zur Asphaltstraße gelangen. Am Nachmittag erreichen wir die Ortschaft Haima, wo wir in einem kleinen Hotel übernachten. Nach so viel “arabischem Outback” tut eine Dusche recht gut. Hotel-Übernachtung in Haima.

 

Tag 18: Zunächst folgen wir dem Verlauf der Hauptstraße gen Norden und verlassen diese später auf einer unscheinbaren Strecke in östliche Richtung. Die “Satellitensicht” deutet auf einen spannenden Routenverlauf hin, bevor wir nahe der bereits bekannten Wahiba Sands auf eine andere Süd-Nord-Verbindung (Nr. 32) treffen. Wüstencamp entweder am Rand des Dünengebietes oder am Fuß eines kleinen Gebirgsstocks.

 

Tag 19: Es wird zunehmend gebirgiger. Über Sinaw und vorbei an verschiedenen Ortschaften erreichen wir die im westlichen Hajargebirge gelegene Stadt Nizwa, die alte “Hauptstadt” Omans, mit ihrem gleichnamigen Fort. Es liegt direkt im Zentrum und ist einen Besuch wert. Zeit für persönliche Erkundungen. Übernachtung voraussichtlich im Falaj Daris Hotel.

 

Tag 20: Über Al Hamra gelangen wir ins Wadi Ghul, den Ausgangspunkt für eine spektakuläre Bergstrecke. Sie führt auf ein Plateau des Jebel Shams (“Berg der Sonne”). Es liegt oberhalb einer gewaltigen Schlucht (sog. “Grand Canyon” Omans). Zu Fuß erkunden wir den Plateaurand. Übernachtung (die “kälteste” dieser Reise) auf der Hochfläche nahe des Canyons.

 

Tag 21: Morgendliche Wanderung bei Sonnenaufgang. Wir fahren auf gleicher Strecke zurück ins Wadi Ghul. Beim gleichnamigen Dorf (Ghul) machen wir einen Abstecher in den Talkessel des Wadis Naktar. Von Al Hamra folgen wir einer Sackgasse zum schönen Bergdorf Misfah. Westwärts geht es über Bahla und Ibri erneut ins Gebirge. Wir werden dies an geeigneter Stelle überqueren, um auf die Küstenseite zu gelangen. Übernachtung am Gebirgsrand.

 

Tag 22: Wir erreichen die von Bergen umgebene kleine Stadt Rustaq, wo wir ein Fort besichtigen wollen. Der letzte Streckenabschnitt führt uns wieder zurück zur dicht besiedelten Küstenebene westlich von Muscat, wo wir unsere Unterkunft beziehen werden. Am späten Nachmittag fahren wir nochmals Richtung Mutrah. Zeit für einen abschließenden Bummel durch den Souk, anschließend gemeinsames traditionelles Abendessen. Übernachtung in einem Küstenhotel.

 

Tag 23: Heute müssen wir Abschied nehmen vom Oman. Nach dem Frühstück erfolgt die Rückgabe unserer Fahrzeuge. Die verbleibende Zeit haben wir die Möglichkeit, die Annehmlichkeiten unseres Küstenhotels zu genießen. Nach dem Mittagessen und gut gestärkt erfolgt der Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.

 

Unsere Route ist nicht starr festgelegt, es kann immer zu witterungs- und organisatorisch bedingten Änderungen kommen.



WICHTIGE DATEN & FAKTEN ZUR REISE:
Oman - Erlebnisse in Wüsten, Wadis und Hochgebirge

 

Art der Reise:

Selbstfahrer Camping/Hotel Rundreise in Allradmietfahrzeugen

 

Termine:
07. März bis 29. März 2020

 

Preis:
Auf Anfrage
(gilt für 1. und 2. Person, 3. und 4. Person ist reduziert)

 

Leistungen inkl.:
Erfahrene ortskundige Reiseleitung, 4WD Mietfahrzeuge mit Campingausstattung und Zelt (zwei Personen pro Fahrzeug. Es sind bis zu 4 Personen möglich), Unterkunft (Wüstencamps und Hotel), Vollverpflegung (Frühstück,
Mittagssnack, warmes Abendessen), Gebühren/Eintritte und Fahrgenehmigungen, Reisesicherungsschein nach § 652 BGB.

 

Nicht enthalten sind:
Treibstoff sowie Hin- und Rückflug
Wir kümmern uns auch gerne um die Flüge und buchen diese für euch!