ISLAND

FEUER UND EIS - ISLANDS GEGENSÄTZE ERLEBEN

 

Highlights: Vulkanmassiv der Askja, Durchquerung zentrales Hochland, heißer Bach in Landmannalaugar, Gletscherlagune, Gullfoss, Lavahöhle Surtshellir, Myvatn Gebiet, Dettifoss und vieles mehr...

Island kann als Land der Gegensätze bezeichnet werden: feuerspeiende Vulkane, große Gletscher, grüne Täler und wenig Menschen. Auch in den nächsten Jahren geht es für euch mit der Offroad Manufaktur ins Land der Feen und Trolle, der Islandpferde und der atemberaubenden Landschaften.

 

Für fast drei Wochen entführen wir euch an den äußersten Zipfel Nordeuropas, dort wo die amerikanische und europäische Kontinentalplatte aufeinander treffen. Mit unseren eigenen Geländefahrzeugen fahren wir gemeinsam zunächst durch Dänemark und besteigen dort die Fähre nach Island. Ganz im Stil der Offroad Manufaktur kombinieren wir sanftes Offroaden mit Naturerlebnissen, Entspannung und Abenteuer.

 

Mit dabei das bewährte Offroad Manufaktur Team, das gut gerüstet zur Seite steht und Tipps und Tricks bei einer solchen Tour vermittelt, so dass ihr selbst bei schwierigeren Abschnitten gut aufgehoben seid. Wir schlafen überwiegend in eigenen Zelten auf meist einfach ausgestatteten Campingplätzen in traumhafter Umgebung. Die Vollverpflegung erfolgt auf der gesamten Reise aus unserer bekanntlich guten Outdoor-Küche.


REISEVERLAUF:

Reiseleitung: Freddy Arnold und Michael Schäfers

 

Offizieller Startpunkt unserer Reise ist das Fährterminal in Hirtshals. Am Vortag starten wir allerdings um 12.00h von der Offroad Manufaktur und fahren zum Abfahrtshafen der Fähre nach Hirtshals in Dänemark. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz am Leuchtturm, um am nächsten Morgen nur noch ein kurzes Stück Weg bis zum Fährterminal zu haben.

 

Tag 1 bis 3: Einchecken in Hirtshals auf das Fährschiff Norröna. Abfahrt mit der Fähre in Richtung Island. Unterwegs stoppen wir kurz in Torshavn auf den Färöern. Nach zwei Tagen auf See kommt endlich die lang ersehnte raue Ostküste Islands in Sicht. Nach dem Anlegen in Seydisfjördur fahren wir von Bord und sind in Island.

 

Tag 3: Seydisfjördur – Snæfell

Unser erster Stopp kurz nach der Fähre ist in Egilsstadir. Das kleine Örtchen bietet die Möglichkeit, sich mit persönlichem Proviant einzudecken. Unsere Fahrt entlang des Lagarfljot Sees führt uns durch die auf Island seltenen Birkenwäldchen. Wir gelangen an den Wasserfall Hengifoss, der von natürlichen Basaltsäulen eingefasst ist. Langsam schraubt sich die Strecke den Hang hinauf und wir gelangen ins Hochland. Unser erstes einfaches Hochlandlager für die Nacht liegt am Fuße des Snæfell. Am Abend können wir den Gletscherrand am nahe gelegenen Vatnajökull erkunden.

 

Tag 4: Snæfell– Askja

Wir starten mit einem kräftigen Frühstück. Auf Hochlandpisten geht es über den Karahnjukar Damm zum warmen Laugarvellir Wasserfall. Hier können wir eine erste heiße Dusche im Island Stil nehmen – unter dem heißen Wasserfall mit Ausblick in die grüne Landschaft. Eine anspruchsvolle Strecke führt uns durch ein grünes Flusstal. Durch weiße Bims- und schwarze Aschefelder fahren wir in ins zentrale Hochland zur Askja. Hier beginnt das hoch aktive Vulkangebiet. Unser heutiges Lager liegt am Eingang der Drachenschlucht in karger Landschaft. Wenn es das Wetter erlaubt, steigen wir durch die Drachenschlucht zum Rand der Doppel-Caldera auf. Es bieten sich beeindruckende Ausblicke über den unter uns liegenden See.

 

Tag 5: Askja – Nydalur

Unsere heutige Etappe läuft entlang des nördlichen Randes des Vatnajökulls durch weitläufige Sanderflächen. Die Landschaft wechselt bald zu rauen Lavafeldern, durchzogen von Flüssen, die wir an geeigneten Furten durchqueren. Das Schmelzwasser des Gletschers ist meist milchig trüb, an manchen Stellen mit starker Strömung. Im Nydalur erwartet uns nach steiniger Piste ein grünes Flusstal mit Feldern von arktischem Weidenröschen.

 

Tag 6: Nydalur – Landmannalaugar

Heute führt uns unsere Route weiter ins farbenprächtige Landmannalaugar. Über die steinige Hochlandpiste Sprengisandur gelangen wir zum Camp. Ein wohltuendes Bad im heißen Bach ist nach staubiger Piste die richtige Erholung. Eine kleine Rundwanderung über den Obsidian-Strom in die gelblich, ocker und rötlich leuchtenden Rhyolith-Berge bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

 

Tag 7: Landmannalaugar - Skaftafell

Durch eine fantastisch bizarre Landschaft führt die F208. Hinter jeder Kuppe eröffnen sich neue tolle Ausblicke. Wir fahren noch einen kleinen Schlenker und gönnen uns die Seedurchfahrt am See Blautulon, bevor wir die Ringstraße erreichen und über die weitläufigen Sanderflächen zum Skaftafell fahren. Auf dem hiesigen Campingplatz bleiben wir zwei Nächte

 

Tag 8: Tag am Skaftafell.

Am heutigen Tag lassen wir unser Camp stehen und machen Ausflüge in die Umgebung. Unbedingt sehenswert ist die Gletscherlagune Jokulsarlon, auf ihr treiben eine Vielzahl tiefblauer Eisberge. Direkt am Skaftafell lohnt sich eine kleine Wanderung zum von Basaltsäulen umrahmten Svartifoss. Wir bleiben die zweite Nacht in unserem Camp am Skaftafell.

 

Tag 9: Skaftafell bis 208 & F210 Alftavatn Landmannahellir

Die Ringstraße Nr.1 bringt uns wieder über die ausgedehnten Sanderflächen nach Westen bevor wir wieder ins Landesinnere abbiegen. Nördlich des Myrdalsjökull geht es über weite Sanderfelder, durch Flüsse durch traumhaft schöne Landschaft. Die Farbkontraste von schwarzer Lava, grünem Moos und weißem Gletscher sind mit der Kamera kaum einzufangen. In den Abendstunden erreichen wir unseren einfachen Campingplatz bei Landmannahellir.

 

Tag 10: Landmannahellir (Hekla)-Gullfoss-Geysir-Laugarvatn

Bei günstiger Wetterlage starter unser Tag mit einen kleinen Track, der uns steil bergauf auf den Rücken der Hekla führt. Oben angekommen genießen wir das herrliche Panorama und die enorme Weitsicht Islands. Auf unserem weiteren Weg liegt der Haifoss, er stürzt von interessanten Gesteinsformationen in die Tiefe. Der steinige Track 332 bringt uns zum Gullfoss. Am Gullfoss genießen wir unsere ganz eigene Sicht auf die Dinge, etwas entfernt vom Trubel. Auf der weiteren Fahrt zum Laugarvatn halten wir am Geysir. In dem Thermalgebiet gibt es viele kleine Geysire. Eine kurze Distanz später erreichen wir unser heutiges Camp am Laugarvatn. Wir bleiben zwei Nächte.

 

Tag 11: Tag am Laugarvatn (Reykjavik)

Unser Stützpunkt am Laugarvatn bietet sich perfekt an, um sich auf den Weg in die Hauptstadt Islands, nach Reykjavik zu machen. Auf dem Weg dorthin passiert man Thingvellir, die alte Besprechungsstelle der Wikinger in der Almannagjá-Schlucht. Das bunte Zentrum Reykjaviks lässt sich am besten individuell erkunden. Es bietet sich die Gelegenheit, Souvenirs zu besorgen und in den Straßen das städtische Island kennenzulernen. Wer nicht in die Hauptstadt möchte, kann hier auch gut eine kleine Tour mit Islandpferden buchen.

Tag 12: Laugarfell ins Kerlingarfjöll

Wir verlassen Laugarvatn, passieren noch einmal den Geysir, Namensgeber aller Geysire. Bald darauf gelangen wir wieder ins Hochland. Über die anspruchsvolle Piste erreichen wir am Nachmittag das Kerlingarfjöll. Am Fluss schlagen wir unser Lager auf. Über einen Pfad erreichen wir die warme Quelle des Campingplatzes. Im Kerlingarfjöll stoßen mal wieder Kontraste aufeinander: Gletscher, Schwefel, gelbliche, rötliche und ockerfarbene Rhyolith-Berge und das leuchtende Grün Islands.

 

Tag 13: Kerlingafjell zum Laugafjell

Heute ist ein sehr früher Tagesstart gefordert. Wir müssen eine der anspruchsvollsten Furten überhaupt durchqueren. Um den Wassermassen des Gletschers zuvorzukommen, müssen wir die Furt in den frühen Morgenstunden durchqueren. Die Piste führt uns dann am Fuße des Hofsjökull entlang, mit weiteren Furten auf der Strecke. Vor unserem Lager im Laugafjell liegt noch eine tiefe und strömungsreiche Furt. Das Lager selbst ist auf einem kleinen Plateau gelegen und verfügt über einen heißen „Topf“, wie ihn die Einheimischen nennen: eine heiße Quelle, die sich in einem Steinbecken sammelt und mit fantastischer Sicht über das Tal zum Entspannen nach aufregender Strecke einlädt.

 

Tag 14 :Laugafjell Akureyri Myvatn

Über das letzte Stück Hochlandpiste mit weiten Asche- und Lavafeldern verlassen wir langsam das Hochland in Richtung Meeresniveau. Die Strecke bis Akureyri ist eine Passstraße mit großartigen Aussichten, entlang eines kleinen Baches?, der mit zunehmendem Abstieg zu einem Fluss anwächst und schließlich im Fjord von Akureyri mündet. Akureyri ist nach Reykjavik die nächst größte Stadt und Ausgangspunkt für viele Kreuzfahrten. Hier verbringen wir die Nacht.

 

Nun haben wir das Hochland endgültig verlassen und fahren gen Osten zu einem weiteren bekannten Thermalgebiet Islands, dem Námaskard in der Nähe der Krafla, einem der aktivsten Vulkane Islands. Auf dem Weg halten wir am Godafoss. Unser Lager am Myvatn liegt direkt an diesem See. Hier verbringen wir 2 Nächte.

 

Tag 15: Tag am Myvatn

Heute besuchen wir das Gebiet Námaskard. In dieser brodelnden Hexenküche scheint der heiße Kern der Erde sehr nah. Heiß-blubbernde Schlammlöcher, zischende Gesteinsanhäufungen und der strenge Geruch des Schwefels verdeutlichen einem dies sehr. Weiter geht es zur Krafla und das neueste Lavafeld aus den Achtzigern. Bei der Besichtigung des Kraftwerkes können wir sehen, wie sich die Isländer die Energie der Erde zunutze machen. Im Naturbad können wir dann den Tag ausklingen lassen. Das nahegelegenen Husavik bietet zudem ein sehr gutes Walmuseum und ist Ausgangspunkt für Whale Watching Touren.

 

Tag 16: Myvatn nach Altavik am Lagarfljot in der Nähe Egilsstadir

Das Ende unserer Reise ist leider schon sehr nah. Unser Kreis schließt sich auf der letzten Strecke gen Süden. Bevor wir jedoch auf die Fähre gehen, verbringen wir die letzte Nacht auf dem malerischen Campingplatz Altavik. Direkt am See gelegen, umgeben von Birken und anderen isländischen Bäumen, sicher der richtige Platz um unser Islandabenteuer ausklingen zu lassen.

 

Tag 17-19: Fähre nach Dänemark

Am Morgen mache wir uns auf den Weg nach Seydisfjördur. Ein letzter Blick gilt den alten Basaltfelsen Islands, während die Fähre langsam durch den Fjord Fahrt Richtung der Faroer aufnimmt

 

Bitte beachten: Es kann zu witterungs- und organisatorisch bedingten Änderungen kommen. Der Reiseleiter vor Ort wird den aktuellen Ablauf der Reise mit Ihnen besprechen.



WICHTIGE DATEN & FAKTEN ZUR REISE:
Island - Feuer und Eis - Islands Gegensätze erleben

 

Art der Reise:

Selbstfahrer Camping Rundreise mit eigenem Fahrzeug

 

Termine:

06. August bis 24. August 2019

11. August bis 29. August 2020

 

Preis:

4175,- € pro Person mit Fahrzeug

2.650,- € pro Person ohne Fahrzeug

1325,- € Kinder bis einschl. 14 Jahren

 

Leistungen inkl.:

Fährüberfahrt Hirtshals-Island-Hirtshals, "Camping"-Vollpension, Unterbringung auf einfachen Campingplätzen oder Schutzhütten (13 ÜN), erfahrene ortskundige Reiseleitung, Support durch die Offroad Manufaktur. Reisesicherungsschein nach § 652 BGB

 

Nicht enthalten sind:
An-/Abreise Hirtshals, Kraftstoff, alkoholische Getränke, Aktivitäten außerhalb des Programms, persönliche Ausgaben.